Beratung auf Honorarbasis, Finanzberatung, Finanzplanung
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Wenn der Bankberater Sie über den Tisch zieht, vor dem Sie sitzen …

Wenn der Bankberater Sie über den Tisch zieht, vor dem Sie sitzen ...

Die meisten Deutschen wechseln nur ungern die Bank. Das ist bis zu einem gewissen Punkt auch nachvollziehbar, schließlich weiß man sensible Themen wie Finanzen gern in vertrauten Händen. Doch der Bankberater macht leider nicht immer einen guten Job. In vielen Fällen trifft es die Titulierung „Bankverkäufer“ besser.
Wir sagen Ihnen, worauf Sie achten sollten, wenn Sie Ihrem Bankberater gegenüber sitzen.

Zuerst die gute Nachricht

Man muss Banken ja auch mal loben, wenn sie es verdienen. So hat sich gezeigt, dass die meisten Banken und Sparkassen bei der Aufnahme und Erfassung des Kundenstatus inzwischen einen wirklich guten Job machen. Doch damit war es das auch schon mit den schönen Botschaften. Denn die passende Finanzprodukte empfehlen sie nach der Analyse nur selten. Auf vier Punkte sollten Sie unbedingt achten.

Was kostet der Spaß?

Entscheidend ist immer, was unter dem Strich steht. Doch Ihr Bankberater lässt Sie hier oftmals im Unklaren. Stattdessen schwärmt er von attraktiven Renditen und zeigt Ihnen haufenweise Statistiken und Ratings, die sein Anlageprodukt in schillernden Farben zeigen.
Dass allerdings von den schönen Zahlen die Kosten abgezogen werden müssen, erfahren Sie womöglich nur auf Nachfrage. Allerdings ist das eine Nachfrage, die sich lohnt.

Die Sache mit den Laufzeiten

In unsicheren Zeiten wollen wir schnell wieder an unser Geld kommen, wenn es nötig ist. Das formulieren Kunden auch gern gegenüber ihrem Bankberater. Ob der sich dann aber an diesem Wunsch orientiert, ist eine ganz andere Frage. Da werden plötzlich schon mal geschlossene Fonds verkauft, die eine Laufzeit von bis zu 10 Jahren haben. Wenn der Kunde das erst erfährt, wenn er an sein Geld will, ist es meist schon zu spät. Von der Bankenseite aus heißt es dann: Missverständnis, Missverständnis!
Besser, Sie schauen sich die Laufzeiten vorher an.

Risiko!

No risk, no fun?
Bei der Geldanlage sehen das viele Kunden ganz anders. Sie wollen Sicherheit, möglichst gepaart mit einer ordentlichen Rendite. Viele Bankberater setzen aber auf riskante Produkte oder verteilen die Geldanlage nicht in ausreichendem Maße. Dadurch wächst das Risiko, ohne dass der Kunde das überhaupt bemerkt. Zumindest vorerst nicht.

Auch der Bankberater muss leben

Gar keine Frage, das muss er. Aber muss er Ihnen deswegen auch ETFs unterschlagen, die eine äußerst reizvolle Geldanlage sind? Muss er oft, denn von seinen Vorgesetzten bekommt er die Order, möglichst Produkte zu verkaufen, die hohe Provisionen abwerfen. Und das ist bei ETFs eben nicht der Fall. Deswegen sollten Sie die Provisionen möglichst im Blick haben und Ihren Bankberater gern auch darauf ansprechen. Damit Sie vor dem Tisch sitzen bleiben und mit einer guten Geldanlage nach Hause gehen können.

 

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