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Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt

Ich schätze  die Vermögensverwalter Mack & Weise sehr und wir setzen auch regelmäßig den M&W Privat in unseren Vermögensverwaltungs-Strategien ein.

Die aktuelle Studie zum Thema Gold aus dem Hause Mack & Weise geht das Thema von einer ganz anderen Seite an.
Ich kann jedem, der sich mit dem Gedanken trägt, einen Teil seines Vermögens in Edelmetalle zu investieren oder es bereits schon getan hat, nur empfehlen, sich mit dieser Studie auseinander zusetzen.

Ohnehin kann es in Zeiten von immer größer werdenden Schuldenbergen und steigender Geldentwertung durchaus sinnvoll sein, einen Teil seines Vermögens in Sachwerte zu investieren. Ein kleiner „Goldschatz“ im Tresor trägt sicherlich zu einer gewissen Gelassenheit bei, angesichts der täglichen Meldungen von den Finanzmärkten.
Zudem sollte der Renditegedanke bei Edelmetallen nicht im Vordergrund stehen, sondern sogar völlig ausgeblendet werden. Und mal ehrlich, ins Eigenheim (Sachwert) wurden auch beträchtliche Summen investiert und die wenigsten sehen diese Investition unter Renditegesichtspunkten. Denn es geht um Emotionen und das gute Gefühl!

Die Studie von Mack & Weise finden sie hier.

Wünsche interessante Einblicke beim Lesen 😀

2 Kommentare

  1. Sachwerte sind wohl eigentlich für jeden Anleger ein Muss. Aus meiner Sicht fristet die Aktie hier derzeit noch zu Unrecht ein Schattendarsein.

    Der Hauptgrund für die Aktienaversion der Deutschen ist wohl die Meinungsmache in den Medien. Fast keinem ist bewusst, dass die letzten drei Jahre im Rückblick gar nicht schlecht waren.

    In jedes gute Portfolio gehören Aktien mit rein. Allein aufgrund der Korrelation. Es muss ja nicht unbedingt das DAX-Zertifikat sein. Ein paar breit gestreute ETF´s und schon ist das Thema erledigt. Und dann vielleicht noch den Investitionszeitraum auf ein paar Monate strecken und vom Cost-Average-Effekt profitieren, dann ist das Risiko zum falschen Zeitpunkt eingestiegen zu sein schon sehr viel geringer. Denn volatil werden Aktien immer sein.

  2. Martin Hark sagt

    Ein wirklich sehr interessanter Artikel. Ich beschäftige mich gerade auch intensiv mit dem Thema Gold wurde in so kurzer Zeit vom „beliebtesten“ zum meist „gehassten“ Investment. Immer wenn ich so etwas lese, reizt es mich noch mehr in solch Asset Klassen zu investieren. Der aktuelle Goldpreisrückgang ist charttechnisch gesund … ich befürchte sogar, dass ein bewusster Kursrückgang erfolgen musste / sollte / soll … Gold wurde im letzten Jahrzehnt einfach zu stark, beinahe kann man es als Gegenpol zum herkömmlichen Papiergeldsystem verstehen. Zur aktuellen Goldpreisentwicklung kommt der prophezeite Fed-Gelddruck-Ausstieg auch gelegen … bevor ich diese Ansage jedoch glaube, will / muss ich es erst sehen. Schlussendlich finde ich selbst, dass ein bewusster „geringer“ Prozentsatz an Edelmetallen, hier vor allem Gold, in keinem Depot fehlen sollte … sei dies auch nur als Absicherung gegen das Schlimmste – Gold muss man wie eine Versicherung sehen – man hofft ganz einfach, dass der Extremfall nicht eintritt – und wenn doch, kann man auf Gold / die Versicherung zurück greifen.

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