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Versicherungen für Senioren: Welche sind wichtig, welche überflüssig?

Versicherungen für Senioren: Welche sind wichtig, welche überflüssig?

Mit den Versicherungen ist es so eine Sache. In der Regel schließen wir sie zu Zeitpunkt X ab und denken dann lange nicht mehr darüber nach. Bis irgendwann Zeitpunkt Y vor der Tür steht und wir uns fragen: Brauch‘ ich die noch oder kann die weg? Eine gute Frage, die wir uns regelmäßig stellen sollten, im Alter aber ganz besonders.

Die Kranken- und Pflegeversicherung

Um die Kranken- und Pflegeversicherung kommt man auch im Alter nicht herum. Allerdings muss man nicht zwingend bei seinem langjährigen Anbieter bleiben. Ein Wechsel innerhalb der gesetzlichen Krankenkassen ist unproblematisch, die Formalitäten werden meist von der neuen Krankenkasse übernommen. Ein Wechsel von einer privaten Krankenversicherung (PKV) zu einer anderen ist im Alter allerdings nicht zu empfehlen. Da immer das Einstiegsalter zugrunde gelegt wird, wird der Beitrag der neuen Versicherung ganz sicher höher sein als der alte. Allerdings kann ein interner Tarifwechsel in der PKV beim Sparen helfen. Aber erstens sollte dann genau hingeschaut werden, welche Leistungen der neue Tarif enthält. Und zweitens sollte bedacht werden, dass von der PKV aus diesbezüglich kaum Hinweise kommen werden. Eigeninitiative ist also gefragt.

Haftpflicht-, Hausrat- und Kfz-Versicherung

Die Haftpflichtversicherung ist quasi zeitlos, das heißt, sie wird immer gebraucht. Denn wer einem anderen einen Schaden zufügt, braucht die Haftpflichtversicherung, egal, wie alt er ist. Gleiches gilt für die Hausratversicherung und die Kfz-Versicherung (für die der Baustein der Haftpflichtversicherung sowieso vorgeschrieben ist, anders als bei der privaten Haftpflichtversicherung, die eine freiwillige ist).
Vergleichen lohnt sich aber immer, auch wenn die Tarife scheinbar günstig sind, lohnt sich ein Blick auf die Angebote anderer Anbieter.

Überflüssige Versicherungen im Alter

Naheliegender Weise ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung im Alter nicht mehr angebracht. Die meisten Policen enden allerdings sowieso, wenn die Berufstätigkeit aufgegeben wird. In vielen Rechtsschutzversicherungen sind Bausteine für berufliche Streitigkeiten vorgesehen. Diese können als Rentner genussvoll gestrichen werden. Abzuraten ist übrigens von Sterbegeldversicherungen. Meist kosten sie mehr als sie letztlich helfen.

Sinnvolle Versicherungen im Alter

Für Rentner empfiehlt sich eine Unfallversicherung, da die Unfallgefahr im Alter steigt. Wer seinen Lebensabend nutzen will, um viel zu reisen, sollte eine Auslandskrankenzusatzversicherung abschließen. Sie bietet viele Leistungen, die die gesetzliche Krankenversicherung bei Auslandsaufenthalten nicht abdeckt.
Fehlt noch die private Pflegeversicherung. Diese ist unbedingt zu empfehlen, da die Leistungen der gesetzlichen Pflege nur noch als Basispflege bezeichnet werden können. Die private Pflegeversicherung schließt man am besten schon sehr frühzeitig ab, da sich dadurch der Beitrag erheblich reduziert. Wer schon in Pflege ist oder kurz davorsteht, hat wenig Chancen, noch eine Police zu erhalten.

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