Bewusstsein, Energie
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Systemstellen, ein Tool mit vielen Möglichkeiten

Eigentlich wollte ich schon vor einigen Wochen über dieses Thema schreiben, die aktuellen Ereignisse in der Finanzwelt haben mich jedoch zu sehr beschäftigt. Es ist doch immer wieder erstaunlich, wie schnell wir durch äußerliche Einflüsse abgelenkt werden. Die Informationsflut, der wir täglich ausgesetzt sind – das meiste davon ist sowieso völlig nutzlos – trägt hier wesentlich dazu bei, dass wir die wichtigen Dinge in unserem Leben oft aus den Augen verlieren. Speziell in der Finanzbranche wird unglaublich viel Informationsmüll erzeugt, hierzu werde ich sicherlich noch das ein oder andere schreiben.

Zurück zum Systemstellen. In der Coachingausbildung bei Frank Obels, widmete sich ein ganzes Modul (4 Tage) nur dem Systemstellen (Familienstellen). Damals haben sich mir die vielfältigen Möglichkeiten, wie ich Systemstellen zur persönlichen Weiterentwicklung einsetzen kann, noch nicht richtig erschlossen und ich habe dieses Tool seither auch nicht genutzt.
Vor einigen Wochen bot sich nun die Möglichkeit, in der neuen Coachingausbildungs-Gruppe als passiver Teilnehmer der Ausbildung, sowie als Stellvertreter dabei zu sein. Erst jetzt mit über 12 Monaten Abstand ist mir klar geworden, wie ich dieses Tool richtig einsetzen kann. Es geht hierbei nicht um die klassische Form des Systemstellens nach Hellinger. Mit Hellinger habe ich mich nicht sehr intensiv beschäftigt, die Erfahrungen aus meinem Bekanntenkreis haben mir doch gereicht. Ich möchte die Verdienste von Hellinger für das Systemstellen nicht in Frage stellen. Soweit ich das beurteilen kann, hat es sich jedoch in eine Richtung entwickelt, die mir persönlich nicht zusagt. Dass es auch anders geht, durfte ich jetzt zum zweiten Mal Life bei Frank Obels erleben.

Denjenigen, die sich intensiver mit Systemstellen beschäftigen möchten, kann ich zum Einstieg die Bücher von Berthold Ulsamer – „Ohne Wurzeln keine Flügel“ und „Das Handwerk des Familien-Stellens“ – empfehlen.

Eine der wichtigsten Erkenntnisse war, dass wenn man nicht auf der richtigen Position in seiner Herkunftsfamilie steht, sich daraus die vielfältigsten „Probleme“ im eigenen Leben ergeben können, ohne dass man weiß warum. Es ist zwischenzeitlich wissenschaftlich erwiesen, das fast 70 % aller Schwangerschaften in den ersten Tagen und Wochen als Zwillingsschwangerschaften beginnen, ohne dass die Schwangere davon etwas weiß. Mit Systemstellen kann man dies recht einfach aufdecken und dann auch „alle“ Familienmitglieder auf die richtige Position stellen.

Auch das Thema Krieg, Vertreibung etc. steckt  heute noch tief in manchen Familiensystemen und führt zu den seltsamsten Verflechtungen und unbewussten Konflikten innerhalb der Familie oder bei einzelnen Personen.

Neben den klassischen Formen mit Stellvertretern oder Matten finde ich eine Form des Systemstellens besonders spannend: die Systemaufstellung mit Playmobil-Figuren. Lachen Sie nicht, mit den Figuren kann man ganz wunderbar nicht nur Familienthemen aufstellen, sondern es eignet sich auch besonders gut für systemische Zusammenhänge in Firmen, Abteilungen, Freundeskreisen oder in beruflichen Fragen.
Zum Beispiel: Sie haben eine Abteilung in Ihrem Unternehmen, in der es Spannungen gibt, in der die Zusammenarbeit nicht richtig funktioniert und die Arbeitsleistung nicht stimmt, sie können jedoch nicht herausfinden, wer oder was daran „schuld“ ist. Eine Systemaufstellung mit Playmobil-Figuren kann Ihnen sehr schnell Klarheit verschaffen!
Oder sie wissen nicht, warum Sie beruflich nicht voran kommen, obwohl Sie schuften wie ein Besessener. Auch hier  können Sie mit einer oder mehreren Playmobil-Aufstellungen das „Problem“ einkreisen oder sogar lösen.
Ich selbst nutze die Aufstellungen mit Playmobil-Figuren momentan hauptsächlich, um herauszufinden, ob meinen beruflichen Projekten und Zielen etwas im Weg steht oder wieso etwas beruflich nicht so funktioniert, wie ich es mir vorstelle. Der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.

Wenn man die Dynamik einer Systemaufstellung noch nicht selbst erlebt hat, kann man sich meist nicht vorstellen, wie das funktionieren soll. Die Quantenphysik beweist uns jedoch: Alles ist Energie und Information, folglich gibt es etwas mehr um uns herum als was wir sehen und mit unserem Verstand begreifen können. Als Einstieg gehen Sie doch einfach mal als Stellvertreter zu einem Systemstellenseminar, dann können Sie es Life erleben bzw. testen, ohne gleich ein eigenes Thema aufzustellen. Weitere Informationen zum Systemstellen finden Sie auch im feel-better-blog von Frank Obels.

Versuchen Sie es einfach, es lohnt sich wirklich!

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