Beratung auf Honorarbasis, Finanzberatung
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Sparen kostet auch Geld – aber Sie entscheiden, wie viel

Sparen Kosten

Alles im Leben hat zwei Seiten. Und bevor Sie jetzt gähnend ob dieser Binsenweisheit den Blick abwenden, sei Ihnen gesagt, dass es in diesem Fall um Ihr Geld geht. Ein ziemlich guter Grund, vielleicht doch besser weiterzulesen.

Ein Kuchen, aber nicht im Stück

Von Ihrem Geld wollen noch mehr etwas abhaben. Und wenn Sie es nicht unter das Kopfkissen legen wollen, werden Sie damit leben müssen. Doch Sie können Einfluss darauf nehmen, wie groß das Stück ist, das Ihnen bleibt.

Was das Sparen kostet

Je nachdem, wo Sie Ihr Geld anlegen, können Ausgabeaufschläge oder Transaktionskosten auf Sie zukommen, aber auch laufende Kosten, wie sie beispielsweise bei Exchange Traded Funds (ETFs) entstehen. Speziell bei Lebensversicherungen und vergleichbaren Produkten kommt zudem eine meist üppige Provision auf Sie zu, die Sie über Ihre Geldanlage ebenfalls tragen müssen. Nun spricht aber grundsätzlich nichts gegen Kosten, wenn der Gegenwert sich für Sie – im wahrsten Sinne des Wortes – rechnet. Aber sie sollten eben in einem vernünftigen Verhältnis stehen. Und genau dafür sollten Sie sorgen oder jemand beauftragen der dies tut, zum Beispiel einen unabhängigen Honorarberater.

Die Sache mit den Zinsen

Sie kennen ja dieses Beispiel mit dem Schachbrett und dem Reiskorn, das jeweils auf dem nächsten Feld verdoppelt wird. Und Sie wissen auch, dass am Ende eine unfassbare Menge an Reiskörnern herauskommt. Bei Zinsen ist es zwar nicht ganz so extrem, aber etwas mehr oder weniger Zinsen machen einen spürbaren Unterschied aus, insbesondere verbunden mit den Kosten, die Sie ja dann vom Ertrag abziehen müssen.
Als Faustregel kann man sagen, dass niedrige Gebühren Ihren Zinsertrag erhöhen, also Ihr Kapital positiv beeinflussen. Beträgt zum Beispiel die Rendite eines Fonds 6,43 Prozent und die Gebührenbelastung 0,2 Prozent im Jahr, macht das 3,11 Prozent pro Jahr aus. Doch der durchschnittliche Kostensatz für aktiv gemanagte Fonds liegt bei 1,73 Prozent. Der Anteil steigt damit auf gravierende knapp 30 Prozent an. Was das unterm Strich bedeutet, erahnen Sie sicher schon.

Fünf Tipps, die Ihnen helfen können

Ein paar Dinge können Sie ohne viel Aufwand machen, um sicherzustellen, dass Ihr Geld nicht in Provisionen oder Gebühren untergeht. Sie sollten in jedem Fall die einmalig anfallenden Kosten hinterfragen (besonders Provisionen können hier mächtige Auswirkungen haben). Stellen Sie einen Vergleich der laufenden Kosten mit der zu erwartenden Rendite an. Wenn Sie sich das alleine nicht zutrauen, holen Sie sich Hilfe. Setzen Sie auf Finanzprodukte, deren Kostenstruktur transparent ist. Wechseln Sie nicht ständig die Strategie, sondern bleiben Sie möglich Ihrer einmal eingeschlagenen Richtung treu (das gilt natürlich nur, wenn aufgrund der Produkteigenschaften Ihrer Anlage kein akuter Handlungsbedarf besteht).
Und, ein letzter Tipp: Lassen Sie die Finger von Produkten, die sehr komplex und ausgesprochen kompliziert sind. Damit haben weltweit Banken und Fonds unzählige Kunden mit ihren Anlagen „gegen die Wand fahren“ lassen.

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