Beratung auf Honorarbasis, Finanzplanung, Private Finanzplanung
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Private Finanzplanung – die Risikoabsicherungen

Eine mittel- und langfristige Finanzplanung steht nur dann auf einem sicheren Fundament, wenn die Risikoabsicherungen umfassend überprüft wurden und auf die persönlichen Absicherungsvorstellungen und vor allen auf die tatsächlichen Notwendigkeiten hin optimiert wurden.

Je nach Einkommensverhältnissen, Familienverhältnissen, Vermögensverhältnissen und beruflichen und privaten Risiken, muss  jede Absicherung der Risiken individuell erfolgen, eine Lösung von der Stange gibt es hier nicht. Leider wird dieser Bereich zu oft von der Produktseite her aufgerollt und führt deshalb zu unbefriedigenden Ergebnissen, die dann auch noch zu teuer sind und am tatsächlichen Bedarf vorbei gehen.

Mit welcher Strategie und in welcher Hierarchie sollten nun die Absicherungen vorgenommen werden bzw. geplant werden?

An erster Stelle stehen die Absicherungen, die das Einkommen bzw. die Arbeitskraft absichern, wie

  • Berufsunfähigkeitsversicherung
  • Erwerbsunfähigkeitsversicherung
  • Unfallversicherung
  • Funktionale Invaliditätsabsicherung

Die Funktionale Invaliditätsabsicherung ist noch wenig bekannt, jedoch gerade für Akademiker und Ingenieure recht interessant. Da hier jedoch nicht so hohe Provisionen bezahlt werden, wird oft von den Finanzvertrieben einfach eine Berufsunfähigkeit (BU) verkauft, obwohl  nach einer aktuellen Untersuchung das BU-Risiko bei Akademikern und Ingenieuren unter 4 Prozent liegt. Gute Detailinformationen über die Funktionale Invaliditätsabsicherung finden Sie bei Janitos oder Barmenia. Natürlich sollte auch die Absicherung der Familie nicht unbeachtet bleiben.

An nächster Stelle steht das Todesfallrisiko, sofern kein ausreichendes Vermögen zur Absicherung der Familie vorhanden ist oder Finanzierungen im privaten Bereich bzw. im betrieblichen Umfeld bestehen. Ein individuelles Konzept, mit unterschiedlichen Laufzeiten und /oder fallenden Todesfallsummen, kann über die Jahre einige tausend Euro an Beiträgen einsparen.

Zum Schluss stehen die Absicherungen der Vermögensschäden, wie Privathaftpflicht, Hausrat, Rechtsschutz und Wohngebäude, um nur die wichtigsten zu nennen.

Eigentlich ist nur die Privathaftpflichtversicherung wirklich zwingend notwendig, die anderen Versicherungen sichern nur Vermögensschäden ab. Hier liegt es nur am eigenen Sicherheitsbedürfnis, welche dieser Versicherungen gewünscht werden. Eine Sonderstellung nimmt die Wohngebäudeversicherung ein, da hier oft die finanzierte Bank auf den Abschluss besteht.

Die obligatorische Krankenversicherung nimmt ebenfalls eine Sonderstellung ein, da gerade  dieser Bereich sehr umfangreich und komplex ist, würde eine Vertiefung den Rahmen dieses Beitrages sprengen.
Nur soviel, der Wechsel in die Private Krankenversicherung sollte wohl überlegt sein und sich nicht nur auf die anfängliche Beitragsersparnis stützen. Auch manche Zusatzabsicherung geht am Bedarf vorbei oder leistet nicht so wie man es erwartet hätte.

Die Stiftung Warentest bietet umfangreiche Tests zu fast allen Versicherungssparten an, das Online-Abo (Flatrate) ist recht preisgünstig und hat sich schnell amortisiert.

Die Gestaltung und Optimierung der passenden Absicherungen für den Mandanten und seiner Familie ist die hohe Kunst der Privaten Finanzplanung und kann eigentlich nur umfassend von einem Berater erbracht werden, der unabhängig und neutral berät – also Finanzberatung auf Honorarbasis.

Auf der Homepage der Bundesweiten Honorarberatung finden Sie sicherlich den Berater der zu Ihnen passt und in Ihrer Nähe ist.

 

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