Beratung auf Honorarbasis, Finanzberatung
Schreibe einen Kommentar

Fonds und Aktien: Zahlen Sie eigentlich auch zu viele Gebühren?

Kennen Sie dieses Gefühl auch? Wir entscheiden uns für Aktien oder Fonds, hoffen auf gute Rendite und nehmen klaglos die Gebühren hin? Das gehört wohl einfach dazu, denken wir, zahlen und sehen zu, wie ein Teil unseres Ersparten versickert.
Das muss aber gar nicht sein.

Wozu der so hohe Ausgabeaufschlag?

Nehmen wir einmal an, Sie wollen 5.000 Euro in einen Fonds investieren. Die Zahlen der Vergangenheit sehen gut aus, Sie machen sich berechtigte Hoffnungen, dass die Rendite Spaß machen könnte. Sie kaufen sich also ein und bekommen die Mitteilung über den Ausgabeaufschlag, der fünf Prozent beträgt. Schnell mal ausgerechnet, sind das schmerzhafte 250,- Euro. Und das ist nicht alles, denn üblicherweise werden darüber hinaus die jährlichen Aufbewahrungsgebühren fällig. Wenn wir die bei 20,- Euro pro Jahr ansiedeln, ist das ein realistischer Wert. Bei 10 Jahren Laufzeit kommen also noch 200,- Euro dazu, Sie haben 450,-Euro ausgegeben. Doch Sie müssen sich Ihrem Schicksal nicht fügen, denn es gibt Alternativen.

Ärgern Sie lieber Ihren Banker als sich selbst

Warum den Umweg über Ihre Bank oder Sparkasse gehen, die Ihnen dann mit dem größten Vergnügen tief in die Tasche greift? Sie können Ihren Fonds oder Ihre Aktien auch direkt an der Börse kaufen. Das wird Ihrem Banker nicht schmecken, aber Sie sparen eine Menge Geld. Denn wenn Sie direkt bei der Börse einkaufen, beläuft sich die Gebühr auf schlanke 50,- Euro (im Schnitt). Gegenüber den erwähnten 250,- Euro für den Ausgabeaufschlag sparen Sie also schon mal 200,- Euro. Die Aufbewahrungsgebühr wird zwar trotzdem fällig, aber eine dreistellige Summe haben Sie gespart.

… und es geht noch günstiger!

Nun haben wir also aus 250,- Euro Ausgabeaufschlag 50,- Euro gemacht. Stören nur noch die Aufbewahrungsgebühren von 200,- Euro, gerechnet auf 10 Jahre.
Auch hier gibt es eine äußerst preiswerte Lösung: Online-Banken.
Bei Online-Banken werden Gebühren im Bereich von 10,- Euro oder weniger fällig. Hinzu kommen zwar noch Börsenspesen, aber die können wirklich vernachlässigt werden. Die Verwahrung des Depots ist übrigens bei den meisten Online-Banken kostenlos, so dass wir uns jetzt auch von den oben errechneten 200,- Euro verabschieden können.

Lieber einmal richtig als mehrmals ein bisschen

Auch bei günstigen Online-Banken werden die Gebühren höher, wenn Sie häufiger kaufen. Statt also fünfmal 1.000 Euro zu kaufen, fahren Sie preiswerter, wenn Sie einmal 5.000 Euro wählen.
Übrigens: Wenn Sie beschlossen haben, mit Ihrem Depot umzuziehen, können Sie die Abwicklung Ihrer neuen Bank überlassen, und zwar kostenlos. Denn laut einem Gerichtsurteil aus dem Jahr 2004 müssen Depotwechsel grundsätzlich kostenlos durchgeführt werden.
Und wieder was gespart …

Wie gefällt Ihnen dieser Beitrag?
Danke!Vielen Dank!Das war interessant!Das war nützlich und gut!Sensationelle Information! (Noch keine Wertung)

Loading...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.