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ETFs und Altersvorsorge 2.0: das Ende langer Laufzeiten

Früher war alles besser. Oder etwa nicht? Nein, natürlich nicht, aber wir neigen zum Idealisieren der Vergangenheit.
Früher war vieles einfacher. Tatsächlich? Nun, zumindest die Planung der Altersvorsorge war unkomplizierter als heute. Warum das so ist? Wegen völlig veränderter Lebensentwürfe.

Lange Laufzeiten sind nicht mehr zeitgemäß

Ob nun besser oder schlechter, was in jedem Fall früher einfacher war, war die Wahl des passenden Produktes, wenn es um die Altersvorsorge geht. Das ist auch einer der Gründe, die Lebens- und Rentenversicherung so beliebt gemacht haben. Also, damals. Denn heute sieht die Sache anders aus. Nicht nur, dass die Renditen sich in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich abwärts bewegt haben. Die in vergangenen Tagen so beliebte langfristige Geldanlage ist heute nicht mehr zeitgemäß. Denn kaum noch jemand kann seine berufliche oder private Zukunft für 20 oder 30 Jahren im voraus planen. Alleine schon die Jobsituation (von der familiären oder der gesundheitlichen ganz zu schweigen) lässt langfristige Planung heute kaum noch zu.
Doch es gibt auch Geldanlagen, die kurzfristig planbar sind. Und ansprechende Renditen bringen.

Keine Angst vor Aktien!

Das Aktiengeschäft hat einen zweifelhaften Ruf. Und wer dabei an Gordon Gekko aus dem Hollywood-Streifen „Wall Street“ denkt, der wird sicher tunlichst die Finger von Aktien lassen. Aber die Wirklichkeit ist meist deutlich weniger spektakulär. Und wer als Geldanlage über ETFs nachdenkt (Exchange Traded Fund), der wird schnell die Chancen entdecken. ETFs sind Aktien-Indexfonds, die sich sowohl als Geldanlage für längere Zeiträume eignen als auch also solche, an der man sich kurzfristig bedienen kann.

ETFs: Flexibel über kurz oder lang

Wer etwas für die Altersvorsorge tun will, muss sich darüber im Klaren sein, dass hier nur der lange Atem zählt. So gesehen unterscheiden sich ETFs auf den ersten Blick nicht von der Lebensversicherung. Doch im Gegensatz zur Lebensversicherung zeigen sich ETFs deutlich flexibler. So ist die Altersvorsorge über einen Sparplan ebenso denkbar wie der Abschluss einer Netto-Rentenversicherung. Zudem kann jederzeit Geld entnommen werden, falls es benötigt wird (trotzdem sollte man sich genau überlegen, ob man Kapital entnehmen will, womöglich fehlt es später an anderer Stelle).

Freie Wahl

Wie sich ETFs zusammensetzen, bestimmt der Anleger. Wie groß der Aktienanteil sein soll, richtet sich nach der Risikobereitschaft des Sparers. Und wie das angesparte Kapital später ausgezahlt wird, entscheiden ebenfalls der Anleger. Also als Einmalzahlung oder laufende Rente.

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