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ETFs: Schlanke Kostenstrukturen, üppige Erfolgsaussichten

ETFs: Schlanke Kostenstrukturen, üppige Erfolgsaussichten

Bei der Frage nach der richtigen Geldanlage spielt nicht nur die Rendite eine wesentliche Rolle. Auch die laufenden Kosten sollten Berücksichtigung finden. Exchange Traded Funds (ETFs) zeigen hier in vielerlei Hinsicht, was sie können.

Fonds? Aktien? Oder doch lieber die klassische Lebensversicherung? Wer sein Geld anlegen will, muss sich zunächst einmal einen Überblick verschaffen, die eigene Risikobereitschaft analysieren und sich mit der Frage der Kosten auseinandersetzen. Leider bleiben bei diesen Überlegungen oft Exchange Traded Funds (ETFs) außen vor. Was ziemlich schade ist, denn unter Finanz-Jongleuren und Honorarberatern genießen ETFs großes Vertrauen. Das ist kein Zufall.

Schon eine ganze Weile unauffällig am Markt

Die Vorteile von Aktien und Fonds vereinen und daraus ein Finanzprodukt schaffen? Diese Idee entstand bereits im Jahr 1993, als die ersten ETFs die Markteinführung erfuhren. ETFs bilden Indizes wie den Euro Stoxx 50, den Dow Jones oder den DAX nach. Allerdings sind sie dabei sehr günstig, was den Ertrag entsprechend steigert. Das wissen inzwischen auch zahlreiche Kunden, wie man daran sieht, dass einer Studie nach im Juni 2014 rund 2,48 Billionen Dollar in ETFs investiert wurden.

Niedrige Kosten, guter Ertrag

Der Ertrag eines Investments muss immer auch an die Kosten gekoppelt sein, die damit verbunden sind. Oft wird dies nicht in die Kalkulation mit einbezogen. ETFs können hier eindeutig gegenüber anderen Produkten punkten. Der niedrige Kostenfaktor hängt damit zusammen, dass ETFs passiv gemanagt werden. Ein Aktien-ETF liegt daher mit 0,15 bis 0,25 Prozent ebenso unterhalb vergleichbarer Produkte wie ein Renten-ETF mit Kosten zwischen 0,09 und 0,15 Prozent. Das wirkt sich selbstverständlich auf den Ertrag aus.
Liquide sind ETFs aber dennoch. Sie sind börsennotiert und bieten die gleichen Handelsmöglichkeiten wie ihre „Verwandten“. Zudem ist der Wert eines ETFs direkt nach dem Kauf bzw. Verkauf bekannt, was man von klassischen Investmentfonds nicht behaupten kann. Hier kann die Reaktion schon einmal ein bis zwei Tage dauern.

Sicher und durchsichtig

Während es sich bei Zertifikaten um Inhaberschuldverschreibungen handelt, die damit ein Emittentenrisiko in sich bergen, sind ETFs Publikumsfonds, die als Sondervermögen deklariert werden. Konkret bedeutet das für Kunden von ETFs ein maximales Maß an Sicherheit, und zwar auch dann, wenn der ETF-Anbieter Insolvenz anmelden muss.
Viele Geldanlagen bestechen nicht gerade durch ihre Transparenz. ETFs sind da anders, die sind transparent und nachvollziehbar aufgebaut, so dass die Kunden stets wissen, wie sich ihr Portfolio zusammensetzt. Zudem sind die Renditen eindrucksvoll. Wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge können 90 Prozent der aktiv gemanagten Finanzprodukte dem ihnen zugrundeliegenden Index über einen längeren Zeitraum hinweg nicht das Wasser reichen.

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