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Die Gefahren bei der Geldanlage: Gier und Unwissenheit

Gefahren der Geldanlage

Gefahren der Geldanlage (Bild: pixabay.com)

Unwissenheit schützt vor Strafe nicht? Wenn es um die Risiken bei der Geldanlage geht, könnte diese Weisheit treffender nicht sein. Doch auch wer scheinbar gut informiert ist, kann Fehler machen. Die Sache mit dem Anlegen von Geld ist eine ziemlich komplexe Angelegenheit.

Warren Buffet weiß, wovon er spricht. Der Finanz-Profi, mit allen Wassern gewaschen, hat schon viel erlebt und stellte fest: „Risiko entsteht dann, wenn Anleger nicht wissen, was sie tun.“
Klingt logisch, sollte eigentlich einfach aus dem Weg zu räumen sein, dieses kleine Problem. Doch ganz so simpel ist es nicht.

Gier und Angst

Wenn etwas bei der Planung der Geldanlage Gefahrenpotenzial birgt, dann sind das Gier und Angst. Beides führt zu emotionalen Handlungen, die in aller Regel der Sache nicht guttun. Wer zu gierig wird, blendet objektive Gefahrenquellen gern aus, setzt auf ein „Das wird schon“ und begibt sich so in die Gefahr, womöglich einen Totalverlust zu erleiden. Zumindest aber ein massives Minus bei der Investition kann die Folge sein.
Wer zu ängstlich ist, steckt in einer ähnlichen Zwickmühle, wenn auch aus anderem Antrieb. Die sich aus der Angst heraus ergebende Neigung, zu früh oder zu spät zu kaufen bzw. zu verkaufen, kann sich ebenfalls mit negativen Erträgen auswirken.
Generell sollten Emotionen bei der Geldanlage keine Rolle spielen. Das mag leichter gesagt als getan sein und gerade deshalb ist die Hilfe eines sachlichen Profis angeraten.

Wissen ist Macht! Nichts wissen, macht nichts?

Wissen kann einen Nachteil haben, wenn es veraltet ist. Wir neigen hin und wieder dazu, gespeicherte Informationen quasi als zeitlos einzuordnen, was fatale Auswirkungen haben kann. So mag es früher eine sichere Sache gewesen sein, sein Erspartes in Tagesgeldkonten, Lebensversicherungen oder Sparbücher zu investieren. Man bekam zwar keine astronomisch hohen, aber doch recht komfortable (und vor allem sichere) Zinsen. Das ist jedoch heute nicht mehr übertragbar, denn wir leben in einer Zeit, die für bestimmte Anlageprodukte sozusagen zinsfrei auskommt. Berücksichtigt man in dieser Kalkulation noch die laufenden Kosten, Gebühren oder Provisionen, kann die Geldanlage ganz schnell zum Minusgeschäft werden.

Umdenken, neu denken, realistisch denken

Es ist nicht davon auszugehen, dass die Zinsen von den Notenbanken in nächster Zeit spürbar angehoben werden. Vielmehr wird sich die Zinssituation zunächst einmal kaum ändern. Für Anleger bedeutet das, ihre Lage neu einordnen zu müssen. Das ist gar nicht so leicht, denn man muss sich nicht nur von „alten Weisheiten“ trennen, sondern bereit sein, neue Wege zu gehen. Viele Anleger tun sich damit schwer. Beispiel gefällig? Aktien!

„Made in Germany“ – schön und gut, aber Aktien kaufen?

Die Deutschen bilden sich (völlig zu recht) etwas ein auf die Leistungen der deutschen Wirtschaft. Unsere Unternehmen stehen hierzulande und auch im Ausland gut da, verfügen sie doch über Know-how und vielfach herausragende Strukturen. Doch gehen die Liebe und Vertrauen in die deutsche Wirtschaft nur bei den wenigsten Anlegern so weit, dass sie bereit wären, sich an gut laufenden Unternehmen mittels Aktien zu beteiligen. Kontinuierlicher Vermögensaufbau via Immobilienbesitz oder Aktienerwerb wird in Deutschland eher stiefmütterlich behandelt. Im vergangenen Jahr haben sich immerhin 600.000 Menschen wieder von der Börse verabschiedet. Das zeigt massive Berührungsängste.

Die Lösung

Angst und Vorsicht sind grundsätzlich nichts grundlegend Falsches, wenn man sich mit Geldanlagen beschäftigt. Im Gegenteil, seine Aktivitäten zu überstürzen oder sich vorschnell mit vermeintlich sicheren und renditestarken Produkte einzulassen, wird nur selten zum Erfolg führen. Es ist also ratsam, sich genau zu informieren, bevor man investiert. Wichtig dabei ist jedoch die Bereitschaft, sich mit unterschiedlichen Lösungsansätzen zu beschäftigen. Das Produkt muss immer zum Sparer passen, Risikobereitschaft und Sicherheitsbedürfnis müssen sich nicht komplett ausschließen, sie können sich bestens miteinander verbinden lassen.
Da Honorarberater nicht auf Provisionen angewiesen sind, besprechen Sie mit ihren Kunden Lösungsansätze auf einer sachlichen und den persönlichen Rahmenbedingungen angemessenen Art und Weise. Damit am Ende die Mischung stimmt. Und der Ertrag.

 

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